25 effektive Abnehm-Tipps, die dir helfen weniger zu essen

25 effektive Abnehm-Tipps, die dir helfen weniger zu essen

Wer abnehmen will, der hofft ja immer, dass es möglichst leicht geht. Ohne Verzicht. Ohne viel Hungern. Ohne viel Bewegung. Ohne viele Veränderungen der täglichen Routinen.

Wenn man dann anfängt mit der Diät, merkt man schnell: „Ganz so leicht wird es wohl doch nicht!“

Etwas Verzicht muss schon sein. Etwas weniger essen muss auch sein. Und mehr Bewegung als bisher wäre auch nicht schlecht. Damit die Diät nicht zu einem tagtäglichen Alptraum wird und du nach ein paar Tagen bereits wieder aufgibst, kannst Du allerdings eine ganze Reihe von Abnehm-Tipps und Tricks anwenden, die dir das Durchhalten etwas leichter machen.

Hier haben wir 25 wirksame Abnehm-Tipps rund ums Essen für dich, die du sofort anwenden kannst. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die du verändern musst.

Manche bieten dir eine kleine Erleichterung bei der Einhaltung deiner Diät. Die anderen sind echte Supertipps, die den entscheidenden Unterschied machen zwischen eine Diät starten und eine Diät erfolgreich zum Abschluss bringen.

1.      Mahlzeiten und Einkäufe planen

Versuche deine Mahlzeiten für 3-5 Tage im Voraus zu planen. Mach dir einen Plan mit 3 Mahlzeiten pro Tag und überlege dir auch, was du als kleinen Snack essen könntest, wenn dich mal eine Heißhungerattacke überkommt.

Gleichzeitig während du diesen Plan machst, überlege dir, welche Zutaten du dafür brauchst und erstelle eine Einkaufsliste.

Wenn Du dann einkaufen gehst, halte dich an diese Liste und kaufe nicht noch andere Lebensmittel ein, die dich von den Supermarktregalen aus anlachen. Wenn Du nur die Dinge mit nach Hause bringst, die auch auf deiner Liste stehen, ist das bereits ein erster Schritt und ein kleiner Erfolg bei deiner Diät.

Wenn du so im Voraus festlegst, was du in den kommenden Tagen essen wirst, und dich beim Einkaufen an die Liste hältst, dann hast Du nur die Lebensmittel im Haus, die Du wirklich brauchst und läufst nicht Gefahr mehr zu essen, als gut für dich ist.

Du solltest so gut wie möglich auch die Mengen, die du nach Hause bringst an deinen tatsächlich geplanten Bedarf anpassen. Das geht natürlich nicht immer exakt, aber Du solltest dich für die Zeit der Diät davor hüten zu viele Vorräte im Haus zu haben, oder zu große Mengen zu kochen (einzige Ausnahme: Mealprep, siehe weiter unten)

2.      Kein Fertigessen, keine Tiefkühlgerichte

Kaufe keine Fertigmahlzeiten oder Convenience Food aus der Tiefkühltruhe.

Das ist der wichtigste unserer Abnehm-Tipps! Du musst wissen, was du isst, wenn du abnehmen willst und dazu reicht es nicht mal einen Blick auf das Bild auf der Verpackung zu werfen oder auf die Inhaltsstoffe-Tabelle.

Diese fertigen Mahlzeiten machen dir zwar vielleicht das „Kochen“ leichter, jedoch nicht das Abnehmen. Wenn du eine Diät machen willst, ist es sehr wichtig, das du weißt, was du isst.

Dazu ist es sinnvoll mit Lebensmitteln zu arbeiten, die so ursprünglich wie möglich sind. Nicht vorgewürzt, nicht vorgegart, nicht vorgemixt, nicht vorgekocht oder was auch immer. Gewöhne es dir an für die Zeit der Diät so oft wie möglich (am besten immer) selber zu kochen.

Wenn du nicht kochen kannst, eine neue Herausforderung, die echt Spaß machen kann, wenn du dich darauf einlässt.

Kaufe natürlichen Joghurt, oder frisches Gemüse oder ein gutes Stück Fleisch beim Metzger und bereite die Lebensmittel dann selber zu und würze sie. Denn dann entscheidest Du und nicht irgendein Lebensmittelchemiker wieviel Zucker in deinem Essen ist, mit welchem Fett das Fleisch gebraten wird und wie die Gemüse mit echten natürlichen Gewürzen zubereitet werden.

Das gibt dir die Sicherheit, das Du nicht in versteckte Fallen tappst, weil Du nicht weißt, was dein Essen alles enthält.

3.      Keine Lightprodukte

Kaufe keine Lightprodukte nur, weil dir die Werbung verspricht, das du dadurch abnehmen kannst.

Auch Lightprodukte sollen ja nach irgendwas schmecken. Also müssen die Hersteller den Zucker oder das Fett, das sie dem Produkt entziehen, durch anderen Geschmacksträger oder Geschmacksverstärker ersetzen. Das geschieht in den wenigsten Fällen zu deinem Vorteil.

Das Ziel der Hersteller ist schließlich nicht ein gesundes Produkt herzustellen, sondern ein verkaufbares. Also gilt es das Werbeziel zu erreichen. „Halb so viel Fett“, oder „halb so viel zu Zucker“ – aber das Produkt muss trotzdem schmackhaft sein, so dass der Kunde, in der Hoffnung sich was Gutes zu tun, es öfter als nur einmal kauft.

Dazu ist meine Devise:

Lieber etwas weniger von dem „guten Zeug“ und das dafür dann richtig genießen.

Ein bisschen mehr Fett bringt dich nicht um. Ein bisschen mehr Zucker auch nicht. Hier gilt es, sich die Gesamtbilanz anzuschauen. Wenn Du dir hin und wieder mal ein Stück Kuchen gönnst, oder eine Scheibe Speck, ist das besser als die Fett- und Zuckerreduzierten Diätprodukte mit einem Haufen Zusatzstoffen in dich reinzustopfen.

4.      Keine Radikaldiät

Vermeide radikale Maßnahmen bei deiner Diät. Weder extremes Hungern ist sinnvoll, wenn du langfristig Erfolg haben willst, noch der radikale Verzicht auf bestimmte Lebensmittel oder die drastische Reduktion der Bestandteile wie Fett oder Kohlenhydrate macht kurzfristig Sinn.

Besser ist es, mit und mit in kleinen Schritten, Teile deiner Ernährung umzustellen. Also statt z.B. gar keine Süßigkeiten, nur noch hin und wieder am Cheatday (siehe weiter unten).

Oder statt radikal auf Fett zu verzichten, mit und mit deine Kochroutine umzustellen und mehr ohne Fett zu garen. So kannst du leicht die verwendete Fettmenge im Essen langsam reduzieren.

Du kannst auch bestimmte Fette durch gesündere ersetzen, oder besonders fette Speisen durch andere weniger fette ersetzen.

Verzicht muss nicht ein radikaler Schnitt sein, damit die Diät funktioniert. Schon eine merkliche Reduzierung von Zucker, Alkohol und Weißmehlprodukten wird schnell Erfolge zeigen, ohne, das du sie komplett meiden musst.

5.      Meal-Prep ist das Zaubermittel

Nicht nur, um dir selber das Leben leichter zu machen, sondern auch, um Zeit zu sparen und Lebensmittel effektiv zu nutzen, die du nicht exakt in den gebrauchten Mengen für eine einzelne Mahlzeit einkaufen kannst, ist Meal-Prep das Zauberwort. Außerdem kannst du durch das Vorbereiten von Mahlzeiten auch sicherstellen, dass du auch außer Haus, z.B. bei der Arbeit in der Mittagspause Essen bekommst, das deiner Diät entspricht.

Hierzu eignet sich die Anschaffung von ein paar Glasbehältern mit Deckeln, in denen das Essen nicht nur bequem transportiert und gekühlt werden kann, sondern auch im Backofen oder in der Mikrowelle erhitzt werden kann, je nachdem was Du für dich vorbereitest.

Durch Meal-Prep kannst Du gleich für 2 oder 3 Tage auf einmal dein Essen vorbereiten und auch sehr gut die Reste aufarbeiten, indem Du für die nächste Mahlzeit z.B., wenn Du Beilagen übrighast, ein paar frische Zutaten hinzufügst, oder diese an einem Tag in Kombination mit Fleisch zubereitest und am nächsten Tag die Reste als vegetarischen Eintopf isst.

6.      Vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser

Gewöhne Dir an vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser zu trinken. So füllst Du bereits damit deinen Magen ein wenig und regst den Verdauungstrakt an. Dein Magen weiß jetzt, „hey da kommt gleich was zu futtern!“

Laut einer Studie an der Virginia Tech University funktioniert das Wasser dabei als eine Art Appetitzügler oder Kontrolle. Das es das Sättigungsgefühl schneller aktiviert und die Menschen dann schneller aufhören zu essen.

Bei einem Feldversuch über 12 Wochen hatten Testpersonen, die vor den Mahlzeiten Wasser tranken, ca. 2 Kilogramm mehr abgenommen als die Vergleichsgruppe, die kein Wasser vor der Mahlzeit trank. Insgesamt nahmen die Testpersonen, die das Wasser tranken, über den Zeitraum von 12 Wochen durchschnittlich 7kg ab, während die Kontrollgruppe im Durchschnitt 5 kg an Gewicht verlor. 

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Foto: Pixabay – congerdesign

7.      Obst und Säfte nur in Maßen

Obst und natürliche Säfte enthalten in der Regel sehr viel Fructose. Das ist nichts anderes, als Zucker in seiner natürlichen Form. Zucker in zu großen Mengen ist ein Dickmacher. Daher solltest Du vorsichtig sein was den Konsum von Fruchtsäften und Obst angeht und diese nur in Maßen zu dir nehmen.

Natürlich ist Obst gesund, weil es viele Vitamine und Ballaststoffe enthält. Aber die einzelnen Obstsorten sind da sehr verschieden und auch der Zuckergehalt ist sehr unterschiedlich. Daher gilt. Obst ja, aber nicht zu viel. Obstsäfte während der Diät nur hin und wieder genießen und dann am besten als Schorle verdünnt mit Mineralwasser.

8.      Zwischendrin mal einen Tee

Anders ist es mit ungesüßtem Tee. Natürlich verlangt dein Körper auch immer mal wieder nach einem Getränk mit Geschmack. Er ist es ja so gewohnt. Und immer nur Wasser ist auch langweilig.

Als Alternative bietet sich schwarzer Kaffee an (ohne Milch und Zucker) aber den mögen viele Menschen nicht so, weil er recht bitter schmeckt. Und anderer vertragen ihn nicht ohne die Milch, die die Säure im Kaffee etwas neutralisiert.

Eine andere Alternative sind Tees in allen Variationen, solange er ungesüßt bleibt. Kräutertees, wie Minze, Kamille oder Salbei sind zusätzlich noch heilsam für den Magen-Darmtrakt. Aber auch Früchtetee, ein Ingveraufguss oder grüner Tee sind kalt und warm gute Durstlöscher und können mit ein wenig Zitrone oder Zimt aufgepimpt werden.

Solche Tees fördern nicht nur den Stoffwechsel, sie sind auch hervorragende Gegenmittel gegen kleine Hungerattacken zwischen den Mahlzeiten oder am Abend, wenn einem die Zeit zwischen Abendessen und Schlafenszeit etwas lang wird.

9.      Iss wenn Du Hunger hast

Ich halte nichts von der Prämisse, dass man sich an feste Essenszeiten halten soll. Wichtiger ist in meinen Augen, das wir maximal 3 größere Mahlzeiten und maximal einen kleinen Snack zu uns nehmen. Wenn Du mit weniger auskommst umso besser.

Iss dann, wenn Du Hunger verspürst ganz unabhängig von der Uhr. Aber sei dir darüber im Klaren, dass die 3 Mahlzeiten über den Tag verteilt reichen müssen.

Und…es sollte wirklich Hunger sein, der dich zum Essen treibt, nicht Langeweile oder die Gewohnheit, weil jetzt in deiner Familie Essenszeit ist. Wenn Du mit festen Essenzeiten klarkommst und nicht nur Essen in dich hineinstopfst, weil es gerade die Zeit dafür ist, ist das ok. Wenn nicht, breche die Regeln bzw. mach deine eigenen.

Iss dann, wenn der Hunger kommt!

10. Vor jeder Hauptmahlzeit eine kleine Vorspeise

Verwöhne dich vor jeder Hauptmahlzeit mit einer kleinen Vorspeise. Hier meine ich aber nicht eine feine Leberpastete oder eine Bruschetta. Iss vielmehr als Vorspeise eine Gemüsebrühe oder eine andere dünne Suppe (keine Cremesuppen), oder einen kleinen Salat mit Öl und Essig Dressing.

Das füllt den Magen, hat wenige Kalorien und führt auch dazu, dass sich das Sättigungsgefühl schneller einstellt. Außerdem kannst Du dann weniger von der vermutlich kalorienreicheren Hauptmahlzeit essen. Beides hat positive Effekte auf deine Abnehmbemühungen.

11. Kleine Teller, kleine Gabeln und Löffel

Gewöhne dir an während der Diät deine Mahlzeiten von kleinen Teller zu verzehren. Kleine Teller und Müslischüsseln bewirken, dass die Speisenmenge darauf größer wirkt und das Gehirn signalisiert bekommt, das es viel bekommt. Ein kleiner psychologischer Trick also, mit dem du dein Unterbewusstsein austricksen kannst.

Wenn du außerdem noch Kuchengabel und einen kleineren Löffel benutzt wirst du automatisch auch noch gezwungen kleinere Mengen in den Mund zu bringen. Das führt zu einer Verlängerung des gesamten Essvorgangs, wodurch sich das Sättigungsgefühl auch wieder rechtzeitig einstellen kann, bevor du zu viel gegessen hast.

Kleine Löffel können auch beim Portionieren eine gute Abnehmhilfe sein. Wenn Du zum Beispiel bisher dein Müsli mit einem Teelöffel Honig süßt, dann kannst Du ganz automatisch die Kalorienzahl reduzieren, indem du einen kleineren Teelöffel verwendest und immer noch einen Löffel Honig aus dem Glas nimmst.

12. Langsam essen und gut kauen

Der Körper braucht etwas Zeit bis die Signale aus dem Magen-Darmtrakt an die Zentrale im Gehirn übertragen werden und wir bemerken, dass wir satt sind.

Das führt dazu, das Menschen die sehr hastig essen und schlingen, oft deutlich mehr essen, als gut für sie ist, weil das Signal des Körpers, das er genug hat, noch nicht verarbeitet werden konnte.

Die Folge ist, dass wir mehr essen, als nötig und dadurch zunehmen. Dies kann man umgehen, indem man bewusst langsam isst und das Essen gut und ausreichend kaut. So hat es nicht nur der Magen leichter die Speisen zu verdauen. Die Information, das wir satt sind, kann auch verarbeitet werden bevor wir Gefahr laufen zu viel Nahrung aufzunehmen.

13. Auf das Essen konzentrieren

Wer sich ganz auf das Essen konzentriert und nicht nebenher, daddelt oder fernsieht, der kann das Essen auch mehr genießen.

Das bewusste Konzentrieren auf das Essen erhöht jedoch nicht nur den Genuss, es führt auch dazu, dass wir langsamer essen, weniger schlingen, besser kauen und somit eine bessere Verdauung haben. Alles Faktoren, die, wie oben beschrieben, wesentlich dazu beitragen, wie unser Körper die Kalorien verarbeitet und wieviel wir insgesamt essen.

14. Du musst den Teller nicht leer essen – das Beste zuerst

Bist Du auch einer von denen, die gelernt haben, dass man den Teller leer essen muss, damit morgen die Sonne scheint? Mir hat man das auch gesagt. Und ich habe bis heute keinen Beweis gefunden, dass mein Essverhalten irgendeinen Einfluss auf das Wetter hätte.

Daher gilt für dich ab heute. Iss nur bis du satt bist. Und wenn es nicht schmeckt, ess es gar nicht. Und gewöhne es dir ab das Beste immer bis zum Schluss aufzubewahren.

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Foto: Pixabay – congerdesign

Denn dadurch zwingst du dich ja quasi unbewusst doch den Teller ganz leer zu essen, weil Du das Beste ja nicht verpassen willst. Esse das Beste zuerst und vom Rest nur so viel bis du satt bist!

15. Chili, Ingwer Curry – Scharfe speisen helfen beim Abnehmen

Scharf gewürztes Essen feuert den Stoffwechsel an. Wenn Du also deinen Körper beim Verbrennen der Kalorien zusätzlich unterstützen willst, dann würze dein Essen ruhig richtig scharf mit Chili, Pfeffer, Ingwer und Curry. Probiere neue Gerichte aus.

Versuche dich mal mit arabischer oder asiatischer Küche. Oder sei einfach kreativ und teste welche Kombinationen von Lebensmitteln besonders gut mit diesen scharfen Gewürzen schmecken.

16. Suche gesunde Alternativen

Man kann ganz einfach Kalorien einsparen, wenn man das eine oder andere Nahrungsmittel hin und wieder durch eine gesündere Alternative ersetzt. Das heißt nicht, dass Du komplett für immer darauf verzichten musst.

Ein paar Beispiele: Frischkäse statt Käse, Schinken statt Wurst, Gemüsebrotaufstrich statt Marmelade. Wer sein Brot mit der Alternative belegt, hat auf einen Schlag die Menge an Kalorien um die Hälfte reduziert.

Ebenso wenn Du dein Weizenbrötchen gegen eine Scheibe Sonnenblumenkernbrot austauschst. Und wenn Dir das zu radikal ist: versuch es mal mit einem Kompromiss – halbe-halbe, Du sparst immer noch eine Haufen Kalorien.

17. Eine App verwenden

Du solltest für die Zeit deiner Diät eine App verwenden, in der Du Buch führst über deine täglichen Mahlzeiten. Nicht damit Du nachschauen kannst, was Du heute vor einem Monat zu Mittag gegessen hast. Sondern um einen Überblick zu bekommen wieviel Kalorien du jeden Tag deinem Körper zuführst.

Wenn du diesbezüglich im Trüben fischst und nur so eine Ahnung hast, wieviel Kalorien es eventuell sein könnten, wie willst Du dann wissen, ob die Bilanz der Kalorienzufuhr und Kalorienverbrennung negativ ist? Denn nur dann nimmst Du wirklich ab.

Eine App hilft dir mit recht wenig Aufwand zu ermitteln, wie deine Kalorienbilanz jeden Tag aussieht.

So kannst Du ganz schnell Korrekturen vornehmen, wenn Du bemerkst, dass du dich eigentlich noch immer weiter von deinem Ziel entfernst oder auf der Stelle trittst.

Die kostenpflichtigen Versionen dieser Apps halten darüber hinaus auch eine Reihe weiterer Abnehm-Tipps für dich bereit. Doch schon die Grundfunktionen helfen dir besser auf die Kalorienzufuhr zu achten.

18. Mehr über Lebensmittel wissen

Eine App hilft dir mehr über die Lebensmittel zu erfahren und zu lernen. Sie zeigt dir nicht nur an wieviel Kalorien das Lebensmittel enthält, sondern gibt dir je nach App auch weitere hilfreiche Informationen und Abnehm-Tipps, z.B. über Fett- und Eiweißgehalt und über Kohlenhydrate und Vitamine, die enthalten sind.

Wer mehr über die Lebensmittel weiß, tut sich viel leichter beim Zusammenstellen der richtigen Diät. Es fällt leichter einzuschätzen, wann man gefährliche Grenzen überschreitet und es gibt neue Impulse beim Kochen.

19. Zähneputzen nach dem Essen gegen Heißhunger

Ein kleiner Psychotrick gegen Heißhungerattacken am Abend kann das Zähneputzen sein. Wenn Du recht früh zu Abend isst und dir im Anschluss die Zähne putzt, ist das für deinen Kopf ein Impuls das Thema Essen für den Tag abzuhaken.

Das Zähneputzen vorzuziehen ist wie ein Straßenschild, das wir nur unbewusst, quasi im Vorbeifahren, wahrnehmen, das aber trotzdem unser Verhalten beeinflusst. Du signalisierst deinem Gehirn, dass jetzt Schluss ist mit Essen für diesen Tag.

Die meisten Menschen putzen sich die Zähne vor dem Zubettgehen. Es ist ein Abschluss des Tages bevor wir schlafen. Das Hirn schaltet also auf „Tagesabschluss“, wenn wir das machen. Diesen einfachen Hack kannst du als Abnehm-Tipp nutzen, um dein Unterbewusstes auszutricksen.

Doch nicht nur unbewusst hilft dir diese Handlung. Kennst du das, das du dir die Zähne geputzt hast und dann knabbert jemand noch was, oder jemand bietet dir noch was zu essen an? Und du verzichtest darauf, weil du keine Lust hast dir nochmals die Zähne zu putzen.

Also auch auf der bewussten Ebene hilft dir das Zähne putzen, dich gegen eine Heißhungerattacke oder das knabbern am Abend zu schützen.

20. Nicht beim Fernsehen essen oder snacken

Wie oben bereits gesagt, sind die abendlichen Snack-Sünden und Heißhungerattacken ein echtes Übel. Du solltest dir aber generell abgewöhnen vor dem Fernseher zu essen oder zu snacken.

Der Fernseher lenkt dich ab. Wenn Du nicht darauf achtest merkst du gar nicht wieviel du isst. Du isst nicht nur unbedachter, sondern auch schneller und mehr.

Essen solltest du am Ess- oder Küchentisch. Und nur dort. Und auch einen Snack solltest du nicht vor dem Fernseher essen. Mach auch das lieber ganz bewusst und ohne Ablenkung.

Und: genieße es richtig!

21. Nicht aus Langeweile essen

Noch so ein Abnehm-Tipp, der die Psyche betrifft und sicherlich für viele von uns extrem hilfreich ist, wenn wir uns eisern dran halten.

Essen aus Langeweile ist bei vielen Menschen ein Grund für Fettleibigkeit. Daher musst Du Situationen, in denen die Langeweile das Steuer übernimmt, vermeiden. Suche dir kurzweilige Beschäftigungsmöglichkeiten die du anstatt Essen dann machen kannst.

Plane Aktivitäten, um von vornherein Langeweile zu vermeiden. Treff dich mit anderen Menschen. Das ist selten langweilig.

Und wenn dir wirklich mal langweilig ist, versuche sie als Herausforderung anzusehen und halte stand. Oder mach einen langen Spaziergang immer mit dem Rücken in Richtung Kühlschrank und Vorratskammer (aber nicht mit der Nase in Richtung des Lieblingsrestaurants ;-))

22. Nach dem Sport lieber erst mal ausgiebig trinken

Wenn Du ausgiebig Sport machst, will der Körper danach natürlich die verbrauchte Energie wieder ausgleichen. Die natürliche Reaktion ist essen.

Doch dem Impuls solltest du nicht sofort nachgeben. Lieber erst mal ordentlich den Wasserhaushalt des Körpers ausgleichen (und am besten mit Wasser – deshalb heißt es ja auch Wasserhaushalt und nicht Bierhaushalt oder Energiedrinkhaushalt).

Der Magen wird so schon etwas gefüllt und auch der Drang nach schnellem Ausgleich des Energieverlustes wird ausgebremst. Du isst 30-60 Minuten später und bist wahrscheinlich dann etwas maßvoller, isst achtsamer und nicht mit so großer Gier.

23. Cheat Days sind wichtig für die Moral

Da du mit deinem Abnehmprogramm kein Sprintrennen hinlegst, sondern es sich eher um die Langstrecke handelt, ist es wichtig, dass du die nötige Durchhaltekraft hast.

Du musst dich über viele Wochen bei Laune halten, musst die Motivation hochhalten und darfst nicht irgendwann einknicken, weil es zu schwer wird sich ständig einzuschränken.

Daher sind Cheat Days wichtig und nützlich für dich. An diesen Tagen darfst Du mal aus deinem Abnehmprogramm ausbrechen. Du gönnst dir etwas, auf das du die restliche Zeit verzichten musst. Etwas, auf das du so richtig Lust hast. Ohne darauf achten zu müssen, ob es gesund ist, oder du dadurch eventuell zunehmen wirst.

Die Philosophie dahinter: Wenn Du 6 Tage die Woche streng an deiner Diät festhältst, ist ein Tag in der Woche, an dem du über die Stränge schlägst, halb so wild. Du kannst an einem Tag nicht die Erfolge der vergangenen 6 Tage zunichtemachen.

Ich persönlich denke, es muss trotzdem nicht ein Cheat Day sein, an dem du von morgens bis abends schlemmst.

Gönn dir ein tolles, üppiges Mahl mit allem Drum und Dran, oder ein Stück Torte, oder trinke an diesem Tag ein paar Bierchen mit deinen Freunden. Aber beachte meine Wortwahl. Ich schreibe „oder“ und nicht „und“.

Du solltest am Cheat Day nicht versuchen allen Verzicht der letzten Tage zu kompensieren. Das kannst du zwar gar nicht, aber ein maßvoll gestalteter Cheat Day kann Glücksgefühle fördern und trotzdem dein Abnehmprogramm nicht torpedieren.

Also halte die Motivation hoch mit ein paar kleinen Cheats hin und wieder – aber halte den Rhythmus ein. Sechs Tage arbeiten an deinem Gewicht – ein Tag Pause mit einem kleinen Motivations-Hüpfer – das ist ein guter Kompromiss.

24. Vermeide Buffets

Wenn Du während deiner Diät dann doch mal in ein Restaurant gehst, oder zu einer Veranstaltung eingeladen bist, vermeide nach Möglichkeit große Buffets. Die große Auswahl verführt dazu möglichst viele Speisen zu probieren und so in Summe mehr zu essen.

Buffet
Foto: Pixabay – MonikaP

Kommst Du nicht drum herum an einem Buffet zu essen, dann sieh dir erst in Ruhe das ganze Buffet an. Schaue, was es an leckeren gesunden Speisen gibt und suche dir 2-3 Favoriten raus. Erst wenn Du einen Überblick hast, wähle einige Speisen aus und behalte dabei die Kalorien im Blick.

Pack den Teller nicht übervoll und geh nicht ein zweites Mal ans Buffet. 

25. Im Restaurant den Seniorenteller wählen

Wenn Du ins Restaurant gehst, dann kannst Du deine Diät am einfachsten einhalten, wenn Du nach einem Seniorenteller verlangst oder fragst, ob es auch eine kleine Portion gibt.

Trau dich ruhig zu fragen. Inzwischen bieten viel Restaurants das an und servieren den Seniorenteller natürlich auch denen, die noch nicht in Rente sind.


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Ich wünsche dir einen guten Tag!

Dein Axel

Axel Speitmann

Autor bei Ingvergo, passionierter Hobbykoch und Kaffeejunkie. Meine Themen hier sind gesunde Ernährung und "Strategisch Abnehmen". Mit Hilfe meines eigenen Abnehm-Programms habe ich 20 Kilo abgenommen. Als Coach helfe ich heute Kunden erfolgreich abzunehmen und gesünder zu leben.

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