Rezept: Linsencurry mit Hühnchen und Litschis

Rezept: Linsencurry mit Hühnchen und Litschis

Heute habe ich als erstes Rezept in unserem neuen Blog ein Linsencurry mit Litschis, das ich vor kurzem gekocht habe. Ich bin gespannt, wie es ankommt.

Aromatische Currys mit geschmortem Geflügel. Viele fremde Gewürze und auch eine große Zahl an äußerst leckeren vegetarischen Gewürzen. Die indische Küche ist extrem vielseitig und für uns Europäer auch in vielen Details und Geschmäckern sehr fremd.

Doch gerade weil die indische Küche so vielfältig und so fremd ist, lockt doch auch das Unbekannte und immer mehr Menschen finden Zugang zu dieser Fülle an neuen Gerichten, Düften und Aromen. Ich genieß es immer wieder, wenn ich in einem indischen Restaurant neue Gewürze und neue Geschmäcker entdecken kann.

Leider konnte ich das Land noch nicht selber besuchen und so bleibt mir nur weiter davon zu träumen und mir meine eigenen Kreationen am Herd in meiner Küche zu zaubern.

Meine eigene Variante von einem Rezept für Curry mit Früchten

Ich mag Currys in allen Variationen und experimentiere immer wieder mit anderen Zutaten und Kombinationen. Heute habe ich ein selber kreiertes Rezept für ein Curry mit roten Linsen und Früchten gekocht. Ich bin eigentlich eher ein Freund von scharfen und würzigen Gerichten und mag die süßsauren Komponenten nicht so. Aber hin und wieder überkommt es mich und ich probiere dann auch mal was mit Früchten.

Rezept Curry mit Litschis

Bei der Zusammenstellung der Gewürze für das Rezept bin ich sehr vorsichtig und eher zurückhaltend ran gegangen, weil ich nicht wollte, dass der Geschmack der Litschi untergeht. Dabei habe ich auch ausschließlich Gewürze genommen, die man hier bei uns in jedem Supermarkt bekommt.

Das mit der Litschi ist mir ganz gut gelungen, auch wenn es für meinen persönlichen Geschmack durchaus etwas schärfer sein darf. Dieses Gericht hier fand ich wirklich richtig gut. Die Litschi schmeckt eben nicht nur süß, sondern hat auch einen typischen Eigengeschmack, der in dem Curry gut rauskommt.

Das Rezept:

Linsencurry mit Hühnchen und Litschis

Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit30 Min.
Gericht: Hauptgericht
Land & Region: Indisch
Keyword: Curry, Huhn, indisch essen, litschi
Portionen: 5 Personen
Kalorien: 530kcal
Autor: Axel Speitmann

Zutaten

  • 200 g rote Linsen
  • 1 St. mittelgroße Zwiebel
  • 4 St. Knoblauchzehen
  • 1 St. Zucchini
  • 8-12 St. Cocktailtomaten
  • 1 Glas Mungbohnen-Sprossen
  • 400 g Puten- oder Hühnchenbrust
  • 2 St. rote Spitzpaprika
  • 1/2 St. Zitrone
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 3-4 EL Erdnussbutter (crunchy)
  • 12 St. Litschis frisch oder aus der Dose
  • 2-3 TL Rote Currypaste
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Butterschmalz (zum Anbraten des Fleischs)

Gewürze

  • 1 nach Bedarf Salz, Pfeffer, Kurkuma, Currypulver, Paprikapulver (süßes und Rosenpaprika) Zimt, frische oder getrocknete Kräuter, Knoblauchpulver, Chili-Flocken

Anleitungen

Fleisch anbraten

  • Linsen abkochen
  • Hühnchenfleisch in Streifen schneiden würzen und scharf anbraten
  •  Zucchini und Paprika in Olivenöl anbraten – Zwiebeln und Knoblauch dazu – dann mit Salz, Pfeffer, Kurkuma, Paprikapulver, Zimt und Currypulver würzen
  • Nacheinander Mungbohnensprossen,Tomatenmark, Tomaten Kokosmilch und Erdnussbutter dazugeben
  • Zum Schluß mit Zitronenesaft,Currypaste und Chiliflocken abschmecken und ein wenig einkochen lassen.
    Litschis in Stücke schneiden, Cocktail-Tomaten halbieren mit den Linsen mit in den Topf geben. Die Tomaten und die Litschis sollen nur ein wenig warm werden, aber nicht mehr kochen
  • mit Reis als Beilage servieren

Notizen

angegebene Kalorien ohne Beilagen

Die Zubereitung

Fleisch in Streifen schneiden und mit Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Currypulver, und Paprikapulver würzen. Anschließend in Butterschmalz scharf anbraten und beiseite stellen.

Die Linsen in Brühe oder Salzwasser ca. 10 Minuten garkochen. Ich koche die Linsen separat, weil sie sonst viel Flüssigkeit ziehen und das Gemüse sonst zu gargekocht wird.

Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch grob hacken. Zucchini und Paprika waschen und in Stücke schneiden.

Jetzt die Zucchini und Paprika in Olivenöl anbraten, etwas später die Zwiebeln dazugeben und noch etwas später den Knoblauch. Mit Salz, Pfeffer, Kurkuma, Paprikapulver, Zimt und Currypulver würzen und weiter bei mittlerer Hitze brutzeln lassen. Immer wieder umrühren, damit das Gemüse nicht anbrennt.

Jetzt die Mungbohnensprossen in ein Sieb abschütten und dann in den Topf hinzufügen und unter ständigem Rühren bei mittlerer Temperatur kurz köcheln lassen. Dann Tomatenmark hinzugeben. Weiter rühren und nach kurzer Zeit die Tomaten aus der Dose, die Kokosmilch und die Erdnussbutter dazugeben.

Zwischendurch immer wieder einmal rühren. Das ist ab jetzt besonders wichtig, damit das Curry nicht anbrennt. Die halbe Zitrone auspressen und den Saft zugeben. Wem das Curry nicht süß genug ist, kann alternativ oder zusätzlich einen Schluck Apfel- oder Orangesaft zugeben.

Mit Currypaste und Chiliflocken abschmecken und ein wenig einkochen lassen. Jetzt die Litschis in Stücke schneiden und die Cocktail-Tomaten halbieren und beides zusammen mit den Linsen mit in den Topf geben. Die Tomaten und die Litschis sollen nur ein wenig warm werden, aber nicht mehr kochen.

Gut verrühren und bei kleiner Flamme noch kurz etwas durchziehen lassen.

Das Chili wird am besten serviert mit Reis. Aber auch Couscous eignet sich als Beilage. Diese kann man entweder separat auf dem Teller platzieren, oder direkt unter das Curry mengen, wie ich es diesmal gemacht habe. Zum Schluss auf dem Teller anrichten und mit einer Litschi garnieren.

Das Rezept ist in dieser Zusammenstellung recht mild geworden. Wer es schärfer mag, kann mit mehr Currypaste und frischen Chilis variieren und gut mehr Schärfe reinbringen.

Als Zugabe eignet sich in jedem Fall eine frische Joghurtcreme mit Schmand Kreuzkümmel und Fenchelpulver.

Alternative Zutaten

Als weitere Gemüse könnte man auch Kaiserschoten, Bohnen, Kichererbsen, Frühlingszwiebel, oder Möhren ergänzen. Man kann da wild alles durcheinanderwirbeln. Für Vegetarier und Veganer kann man das Curry genauso gut ohne Fleisch, oder alternativ mit geräuchertem Tofu kochen.

Currys eignen sich besonders gut auch zum Aufwärmen. Man kann sie daher auch sehr gut vorkochen für den Folgetag oder beim Meal Prepping direkt portioniert ins Kühlfach oder den Kühlschrank geben.

Vielleicht hast du ja Lust das Rezept für dieses Linsencurry mal auszuprobieren? Berichte in den Kommentaren wie es war, oder gib eine Sterne-Bewertung ab. Ich bin gespannt auf dein Feedback.


Axel Speitmann

Autor bei Ingvergo, passionierter Hobbykoch und Kaffeejunkie. Meine Themen hier sind gesunde Ernährung und "Strategisch Abnehmen". Mit Hilfe meines eigenen Abnehm-Programms habe ich 20 Kilo abgenommen. Als Coach helfe ich heute Kunden erfolgreich abzunehmen und gesünder zu leben.

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